LEXperience - Pilotprojekt von DLA Piper und der Universität Köln

Gemeinsam mit der Universität Köln haben wir mit „Cologne LEXperience“ eine innovative Kooperation entwickelt, die Jura-Studenten durch gezielte Verbindung von Theorie und Praxis noch besser auf das Berufsleben vorbereiten soll.

Im Rahmen des Pilotprojektes „LEXperience“ wird die wissenschaftliche Ausbildung der Juristen an der Universität Köln künftig um Bezüge aus der Praxis ergänzt. So haben etwa Erfahrungen mit Teilnehmern an fiktiven Gerichtsverhandlungen („Moot Courts“) gezeigt, dass die Studierenden im weiteren Verlauf ihres Studiums wesentlich erfolgreicher sind. Denn die Bearbeitung rechtlicher Probleme in einer solchen Situation erfordert von den Studierenden eine umfassende Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven. Das eigenständige Durchdenken und Durchleben von Fallsituationen wie beispielsweise das Aushandeln von Verträgen, wird den Studierenden künftig praxisnah vermittelt. Dadurch sollen sie erkennen, dass Recht immer auch interessenbasiert ist.

Es handelt sich hierbei um die erste Kooperation dieser Form einer öffentlichen Universität mit einer privaten Sozietät. Ludger Giesberts, verantwortlicher Partner für das Gemeinschaftsprojekt mit der Kölner Universität, betont vor allem die noch bessere Vorbereitung der jungen Juristen auf die berufliche Praxis. Der Schlüssel dazu ist die engere Verzahnung universitärer Ausbildung und praktischer Rechtsberatung insbesondere im internationalen Umfeld, das heute in vielen großen Kanzleien, Unternehmen, Banken, Wirtschaftsverbänden, aber auch in Behörden eine tagtägliche Anforderung an die Rechtsberatung darstellt. Die Integration der problembasierten und fallorientierten Verhandlungen sowie der sie im Rahmen des Projekts LEXperience begleitenden Veranstaltungen in den bisherigen Studienaufbau sind deshalb ein wichtiger und innovativer Baustein der juristischen Ausbildung.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne direkt an Christian Bieler.